Die Stiftung

Steiner Haus, Türkenstr. 103, 2013, Foto: Volker Steiner
Steiner Haus, Türkenstr. 103, 2013, Foto: Volker Steiner

Die gemeinnützige Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung hat sich 1989 in München zur Förderung künstlerischer Projekte konstituiert. Sie geht auf das Erbe von Gisela Steiner zurück, der 1987 verstorbenen Witwe des Münchner Malers Erwin Steiner (1893–1953).
Als Stiftung verfolgt sie den Zweck, begabte Künstlerinnen und Künstler durch finanzielle Zuschüsse zu unterstützen. Gefördert werden qualitativ hochwertige Projekte, die in den unterschiedlichsten Medien arbeiten. Als Richtlinie gilt, dass es konzeptuell und ästhetisch überzeugende Projekte solcher Kunstschaffender sein sollten, die in Deutschland arbeiten. Vorzugsweise, aber nicht zwingend, erhalten einzelne Künstler eine Förderung, die einen Bezug zu München oder der Akademie haben.
Ihren Auftrag erfüllt die Stiftung aus den Erträgen des ererbten Stiftungsvermögens, das 2003 durch eine große Zustiftung von Gile Haindl-Steiner ausgebaut werden konnte.

Für die Auswahl der Anträge ist ein vierköpfiger Stiftungsrat verantwortlich, dem neben der Stiftungsratsvorsitzenden Gile Haindl-Steiner der Präsident als Vertreter der Kunstakademie (aktuell Prof. Dieter Rehm), ein Vorstandsmitglied des Akademievereins, das alle zwei Jahre neu gewählt wird, und Manuela McKensie als Vertreterin der Bethmann Bank AG angehören. Als Vorstand der Stiftung und Verwalter des Vermögens fungiert die Bethmann Bank AG.